Hans Christian Andersen-Biografie

Hans Christian Andersen
Hans Christian Andersen
dänischer Dichter (1805 - 1875)

Hans Christian Andersen wurde am 2. April 1805 als Sohn eines verarmten Schuhmachers in Odense geboren.

Hans Christian Andersen war ein berühmter dänischer Dichter des 19. Jahrhunderts.

Nach dem Tod seines Vaters ging er mit 14 Jahren nach Kopenhagen und bemühte sich, dort als Schauspieler zum Theater zu kommen. Nachdem ihm das jedoch nicht gelang, versuchte er sich ebenso vergeblich als Sänger und verfasste schon erste kleine Gedichte.

1828 machte er sein Abitur. Kurz darauf konnte er sein estes Buch vorlegen.

Er unternahm 30 grosse Reisen durch viele Länder Europas, am häufigsten nach Deutschland, wo auch seine Autobiografie erschien. Dabei verbrachte er insgesamt 10 Jahre seines Lebens im Ausland.

Andersens Beziehungen zu Frauen blieben stets unglücklich. Er sublimierte seinen Kummer in seinen Märchen.
Hans Christian Andersen schrieb mehr als 160 Märchen in acht Bänden, die in etwa 80 Sprachen übersetzt wurden und ihn weltberühmt machten. Dabei bearbeitete er Volksmärchen, bis sie seinen literarischen Ansprüchen genügten und von Kindern verstanden werden konnten. Angelehnt an dänische, deutsche und griechische Sagen und historische Begebenheiten, dem Volksglauben verbunden und inspiriert von literarischen Strömungen seiner Zeit, schuf Andersen so die bedeutsamsten Kunstmärchen des Biedermeier.

Sämtliche Märchen
Zu seinen bekanntesten Werken gehören das »Hässliche Entlein«, »Des Kaisers neue Kleider«, »Das Mädchen mit den Schwefelhölzern«, »Die kleine Seejungfrau«, »Die Schneekönigin«.

Andersen starb siebzigjährig als international verehrter und anerkannter sowie hochdekorierter Künstler am 4. August 1875 in Kopenhagen und wurde dort auf dem Assistens Friedhof beigesetzt.





1835 errang Andersen seinen ersten Erfolg mit dem Roman "Der Improvisator". Seit 1838 erhielt er ein staatliches Dichtergehalt. Er unternahm insgesamt fast 30 Auslandsreisen, am häufigsten nach Deutschland, wo auch seine Autobiografie erschien. Als Vorlage für seine 168 Märchen griff Andersen auf dänische, deutsche und griechische Quellen zurück. Kindlich naiv an der Oberfläche, eröffnet sich doch nur dem Erwachsenen der tiefere Sinn der Märchen, die von subtilem Humor und Selbstironie gekennzeichnet sind.



Sämtliche Märchen
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