Maurice Chevalier-Biografie

Maurice Chevalier
französischer Schauspieler und Sänger (1888 - 1972)

Maurice Chevalier wurde am 12. September 1888 als Sohn eines Malers in Paris geboren.

Maurice Chevalier war ein französischer Schauspieler und Chansonsänger des 20. Jahrhunderts.

Chevalier trat bereits um die Jahrhundertwende in den Cafes von Paris auf. Mit einem Programm voller Tanz und Chansons konnte er sich einen hinreichend guten Ruf erwerben, um in immer größeren und populäreren Music-Halls aufzutreten.

Im ersten Weltkrieg wurde er verwundet und geriet in deutsche Gefangenschaft, aus der er bereits 1916 heimkehrte. In den folgenden Jahren wuchs er zu einem der erfolgreichsten Entertainer seiner Zeit heran.

Ende der 1920er Jahre wechselte Chevalier erfolgreich ins Filmfach. 1928 ging Chevalier in die Vereinigten Staaten und spielte dort unter anderem in mehreren Operetten-Filmen von Ernst Lubitsch mit. Er galt damals als einer der bestbezahlten Schauspieler dieser Jahre.

1934 kehrte er zurück nach Frankreich, wo er in Clubs auftrat und dazwischen auch einige Filme drehte.

1947 ging Mauric Chevalier erstmals nach dem Krieg auf Tournee durch die Vereinigten Staaten. Aber erst nachdem er 1957 in Billy Wilders Film »Ariane – Liebe am Nachmittag« als Filmvater von Audrey Hepburn mitgewirkt hatte, blieb er wieder für mehrere Jahre in Hollywood.

Im Jahr darauf gab er in Vincente Minnellis »Gigi« den Erzähler und feierte seinen größten Kinoerfolg. In den folgenden Jahren wurde er in Hollywood zum Filmstar. Er wirkte er in zahlreichen Musical-Verfilmungen und in einigen Disney-Filmen mit.

1959 wurde Maurice Chevaier mit dem "Ehren-Oscar" ausgezeichnet.

Im Laufe seiner Filmkarriere drehte er über 50 Filme.

1968 feierte Chevalier seinen letzten großen Auftritt vor großem Publikum.

Maurice Chevalier starb am 1. Januar 1972 in Paris.