Charles-Louis de Montesquieu-Biografie

Montesquieu
Charles-Louis de Montesquieu
französischer Staatsdenker (1689 - 1755)

Charles-Louis de Montesquieu wurde am 18. Januar 1689 geboren.

Montesquieu war ein berühmter Philosoph des 18. Jahrhunderts. Er war einer der fortschrittlichsten Denker seiner Zeit.

Montesquieu gilt als einer der berühmtesten aufklärerischen Staatsdenker und -theoretiker. Er entwicklelte im Zeitalter der Aufklärung eine neue Staatslehre unter dem Gesichtspunkt der Gewaltenteilung.

Diese Staatslehre stand im Gegensatz zu den in den Monarchien Europas vorherrschenden absolutistischen Form der Herrschaft.
Sein Hauptaugenmerk galt dem Monarchen, dem er zwar die exekutive Gewalt zukommen lassen wollte, dem jedoch die Legislative und die richterliche Gewalt entzogen werden solten, um ihn so zu zähmen.

Montesquieu vertrat erstmals die Auffassung, dass die Staatsgewalt aufzuteilen sei, damit sich an einer Stelle nicht allzu viel Macht ansammle.
Die gesetzgebende Gewalt (Legsilative), die beim Parlament liegt, ist von der Exekutive und der judikativen Gewalt, die bei den Gerichten liegt, zu trennen.

Montesquieu ging es um die Sicherung der Freiheit der Bürger. Gewaltenteilung schien ihm das geeignete Mittel dazu.

Mit seiner Lehre legte er den Grundstein für die Entwicklung moderner, demokratischer Verfassungen. Seine moderne Staatstheorie ist die Grundlage aller demokratischen Verfassungen.

Montesquieu gilt als ein geistiger Wegbereiter der Französischen Revolution.

Charles-Louis de Montesquieu starb am 10. Februar 1755.






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