Friedrich Rückert-Biografie

Friedrich Rückert
Friedrich Rückert
deutscher Dichter (1788 - 1866)

Friedrich Rückert wurde am 16. Mai 1788 in Schweinfurt geboren.

Friedrich Rückert war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist des 19. Jahrhunderts.

Nach einer kurzen Anstellung 1811 als Dozent in Jena und einer darauffolgenden, ebenfalls kurzen Beschäftigung als Gymnasiallehrer, zog sich Rückert für eine Weile ganz von amtlicher Tätigkeit zurück und ließ sich als Privatgelehrter in Würzburg nieder.

In den folgenden Jahren wechselte er seinen Wohnsitz häufig zwischen Würzburg, Hildburghausen und seinem Elternhaus in Schweinfurt.

Populär wurde Rückert zunächst mit seinen »Geharnischten Sonetten«, die er unter dem Pseudonym Freimund Reimar gegen die napoleonische Besatzung schrieb. Diese Sonetten wurden aber erst nach Beendigung der sogenannten Befreiungskriege veröffentlicht.

1815 ging Rückert auf Anregung des Ministers von Wangenheim nach Stuttgart, wo er die Redaktion des poetischen Teils des Cottaschen Morgenblatts übernahm, den »Kranz der Zeit« (1817) und Napoleon, eine politische Komödie in zwei Stücken (1816-1818) erscheinen ließ.

Er trug sich mit dem Plan einer Reihe von Hohenstaufenepopöen, den er später jedoch fallen ließ.

Im Herbst 1817 reiste Rückert nach Italien, wo er den größten Teil seiner Zeit Kontakt mit deutschen Künstlern pflegte, die sich in Rom aufhielten, und kehrte 1818/1819 über Wien, wo er bei Joseph von Hammer-Purgstall (1774-1856) Persisch gelernt hatte, in die Heimat zurück.

Friedrich Rückert starb am 31. Januar 1866 in Neuses bei Coburg.




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