Ludwig Uhland-Biografie

Ludwig Uhland
Ludwig Uhland
deutscher Dichter (1787 - 1862)

Ludwig Uhland wurde am 26. April 1787 in Tübingen geboren.

Ludwig Uhland war ein berühmter deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist und Politiker des 19. Jahrhunderts.

Uhland studierte zwischen 1801 und 1811 Rechtswissenschaften und Philologie in Tübingen und brachte in dieser Zeit gemeinsam mit seinem Freund Justinus Kerner ein Sonntagsblatt für ungebildete Stände heraus.

Zwischen 1810 und 1814 war er Sekretär im württembergischen Justizministerium in Stuttgart, danach als Rechtsanwalt tätig. Als liberaler Abgeordneter saß Uhland zwischen 1819 und 1826 sowie von 1833 bis 1838 im württembergischen Landtag.

Uhland wurde 1829 Professor für deutsche Sprache und Literatur in Tübingen. Er engagierte sich auch politisch und war von 1848 bis 1849 Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung und war noch beim Stuttgarter Rumpfparlament mit dabei, deren letzte öffentliche Protestation er anführte – mit unerschütterlich liberaler und großdeutscher Gesinnung.

Schwäbischer Dichterkreis 1850 zog sich Uhland als Privatgelehrter nach Tübingen zurück. Er sammelte, erschloss und edierte mittelalterliche Dichtung und gilt mit seinen historischen Balladen und Gedichten in volksliedhafter Form neben Justinus Kerner als bedeutendster Vertreter der schwäbischen Romantik.

Uhland verfasste ab 1805 zahlreiche romantische Gedichte und Balladen in volksliedhafter Form. Am bekanntesten sind seine Gedichte »Frühlingsglauben«, »Der gute Kamerad« und »Des Sängers Fluch«.

Im 19. Jahrhundert galt Uhland auch im Ausland als einer der bedeutendsten deutschen Dichter.

Ludwig Uhland starb am 13. November 1862 in Tübingen.



    Ludwig Uhland-Werke

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Biographie Uhlands in der Berliner Morgenpost





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