Guido Westerwelle-Biografie

Guido Westerwelle
Guido Westerwelle
deutscher Politiker (* 1966)

Guido Westerwelle wurde am 27. Dezember 1961 in Bad Honnef als Sohn eines Rechtsanwalts geboren.

Guido Westerwelle ist ein bekannter deutscher Politiker des frühen 21. Jahrhunderts.

Schon früh musste der redegewandte Junge zu Hause lernen, auf die eigenen Stärken zu bauen und sich durchzusetzen - Eigenschaften zu entwickeln, die ihm später in seinem Leben noch zu Gute kommen sollten.

Guido Westerwelle erlebte seine politische Karriere im Eilverfahren. Er war Mitbegründer der Jungen Liberalen.

Mit 32 Jahren wurde er Generalsekretär der liberalen Partei. Er half aus, als die Partei 1994 ins Trudeln und damit ins politische Aus zu geraten schien. Als Generalsekretär hat er die Partei auf einen stromlinienförmigen Kurs getrimmt, der sie zum Anhängsel der CDU machte.

Mit jungenhafter Unbedarftheit richtete er seine Partei als Modernisierer neu aus: weg von der Partei der Besserverdienenden und hin zu einer liberalen Volkspartei. Mit Fleiß hat der umtriebige Jurist das Profil der Liberalen entkleidet. Er hat sie zu einer neoliberalen Wirtschaftspartei geformt, die sich vor allem mit der Mittelstandsvereinigung der CDU einig weiß.

Seit 2001 ist Westerwelle auch Parteivorsitzender der FDP.
Das Image der FDP als Umfaller-Partei hat Westerwelle dazu veranlasst, seine Partei bisher eisern auf eine einzige Koalitionsvariante festzulegen: Regieren mit der Union oder gar nicht.

Die Bildung und Regierung der Großen Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihn damit jedoch ins politische Abseits geraten lassen. Mit der strammen Haltung Westerwelles in der Koalitionsfrage hat er die Partei seit der Bundestagswahl 2005 in die Opposition geführt.

Nach dem Ende der Kohl-Regierung ist der FDP ihre vorherige Rolle als Mehrheitsbeschafferin dei Wahlen abhanden gekommen.

Die Enttäuschung über das Ausbleiben des gemeinsamen Wahlsieges mit der Union trägt der verhidnerte Staatsmann Guido Westerwelle seitdem wie eine Bürde mit sich herum.

Westerwelle gilt als ein Mann des Wortes und ein talentierter Politikverkäufer, der allerdings bisher wenig Qualitäten als Führer einer Partei gezeigt hat. Der selbstbewusste Parteivorsitzende neigt jedoch oft zur politischen Selbstüberschätzung.

Westerwelle gilt als unkonventionell und steht für den Faktor Spass im Wahlkampf. Seine Auffassung von Wahlkampf führte jedoch bisher eher nur selten zum politischem Erfolg.

Das Erfolgsrezept des promovierten Juristen sind Eloquenz und analytischen Denken.

Bei der Bundestagswahl 2009 wurde Westwelle mit breitem Wählervotum in die neue Regierung gewählt.
In der Kabinettsbildung der Bürgerlichen Regierung wurde Guido Westerwelle mit dem Amt des Bundesaussenminsters betraut.

Allerdings wurde die schwarz-gelbe Koalition nach vier Jahren bei der Wahl 2013 abgewählt, weil die FDP nach einem beispiellosen Absturz um rund zehn Prozentpunkte erstmals in ihrer Geschichte aus dem Parlament flog.




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