Agatha Christie-Biografie

Agatha Christie
Agatha Christie
britische Schriftstellerin und Kriminalautorin (1890 - 1976)

Agatha Christie wurde am 15. September 1890 in Torquay in der Grafschaft Devon geboren.

Agatha Christie war eine berühmte britische Kriminalschriftstellerin und Erzählerin des 20. Jahrhunderts.

Bekannt wurde sie durch eine große Anzahl von Kriminalromanen und Kurzgeschichten, die auch mehrfach mit großem Erfolg verfilmt wurden.

Ursprünglich wollte sie Sängerin werden, entschied sich aber dann für eine Anstellung in einer Apotheke. Dort lernte sie neben dem Umgang mit Arzneien und auch das Mischen von Giften.

1920 erschien ihr erster Krimi »Das fehlende Glied in der Kette« mit dem belgischen Detektiv Hercule Poirot, zunächst in den USA, 1921 dann in England. Schlagartig berühmt wurde Christie jedoch erst mit dem 1926 veröffentlichten Werk »Alibi«.

Orient-Express Herbst des Jahres 1928 entschied sie sich spontan zu einer ausgedehnten Reise in den Nahen Osten und reiste mit dem Orient-Express nach Bagdad. Diese Spontanentscheidung (eigentlich hatte sie die Westindischen Inseln als Reiseziel angedacht) sollte das Leben Agatha Christies maßgeblich verändern und großen Einfluss auf ihr schriftstellerisches Werk ausüben.

1930 tauchte mit dem Roman »Mord im Pfarrhaus« eine neue Detektiv-Figur auf: die altjüngferliche Miss Marple. In den darauffolgenden Jahren schrieb Agatha Christie zahlreiche Romane. Viele davon entstanden vor orientalischer Kulisse während der archäologischen Expeditionen mit ihrem Mann.

1951 veröffentlichte sie die Spionagegeschichte »Sie kamen nach Bagdad«, die alle Probleme des Kalten Krieges enthält. Eine spannende Geschichte mit einer sympathischen Schwindlerin, die vor orientalischer Kulisse in ein Komplott verwickelt wird.

Detektiv Hercule Poirot Ihre berühmtesten Schöpfungen der Detektivgeschichte sind der belgische Detektiv Hercule Poirot und die altjüngferliche Miss Marple.

Sie schrieb aber auch Kriminalromane, die ausnahmsweise nicht von den beiden Meisterdetektiven bestritten wurden.

Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit unterstützte sie ihren zweiten Ehemann, den Archäologen Max Mallowan, auf seinen Ausgrabungen in Nordirak und Syrien, insbesondere bei der Restaurierung prähistorischer Keramiken und der Fotodokumentation der Funde. Auch trug sie maßgeblich zur Finanzierung dieser Expeditionen bei.

Agatha Christie machte auch im Theater Karriere, denn aufgrund schlechter Erfahrungen beschloss sie ihre Stücke nur noch selbst für die Bühne zu bearbeiten und war mit Begeisterung bei der Produktion dabei. Eines ihrer Bühnenstücke ist »Die Mausefalle«, welches das am häufigsten aufgeführte Theaterstück weltweit ist.

1970 erschien zu ihrem 80. Geburtstag der für Christie atypische Roman »Passenger to Frankfurt«, in dem es um eine Weltverschwörung von Neo-Nazis geht. Das umstrittene Buch wurde als einziges bisher nicht ins Deutsche übersetzt.

1971 erhielt Agatha Christie den Orden des britischen Empire von Königin Elizabeth II., und zwar die höchste Stufe innerhalb dieses Ordens, verbunden mit dem Titel »Dame Commander of the British Empire«.

Ihren letzten Roman »Alter schützt vor Scharfsinn nicht« schrieb sie zwischen 1973 und 1974.

Agatha Christie starb am 12. Januar 1976 starb in Winterbrook House im Ort Wallingford, Grafschaft Oxfordshire an einem Schlaganfall.
Die Spur ihres Ablebens führt nach Winterbrook House im Ort Wallingford, Grafschaft Oxfordshire.

Meine gute alte Zeit 1977 erschien schließlich ihre Autobiografie »Meine gute alte Zeit«, die größtenteils in den Jahren 1950 bis 1965 entstanden war.



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