Johann Peter Eckermann-Biografie

Johann Peter Eckermann
Johann Peter Eckermann
deutscher Schriftsteller und Dichter (1792 - 1854)

Johann Peter Eckermann wurde am 21. September 1792 in Winsen an der Luhe, einer kleinen Stadt vor den Toren der Stadt Hamburg, geboren.

Johann Peter Eckermann war ein bekannter deutscher Schriftsteller und Dichter des 19. Jahrhunderts.

Er war seit 1823 der Vertraute und und literarische Gehilfe Goethes, der ihn an der Herausgabe seiner Werke beteiligte.

Nach seiner Soldatenzeit (1813/14) wanderte er, seinem Wunsche folgend, Kunstmaler zu werden, nach Hannover, um sich bei dem Maler Rambach ausbilden zu lassen. Krankheit und Geldnot zwangen ihn aber nach kurzer Zeit, dieses Vorhaben aufzugeben und wiederum eine Stelle in der staatlichen Verwaltung anzunehmen. Er sah, dass er sich geistig weiterbilden musste, besuchte nebenher in Hannover das Gymnasium und widmete sich eifrig breitgefächert der Literatur. Besonders die Werke Goethes beeindruckten ihn zutiefst.

Im Anschluss an die kurze Gymnasialzeit nahm Eckermann in Göttingen das Studium der Jurisprudenz und der Philologie auf, musste es jedoch bald aus Geldmangel einstellen. 1822 begründete er seinen Wohnsitz in Empelde bei Hannover. Durch die großen Vorbilder fühlte er sich nun angespornt, selber Verse zu verfassen. Daneben entstanden die »Beyträge zur Poesie unter besonderer Hinweisung auf Goethe«, deren Manuskript er nach Weimar an Goethe schickte.

Entscheidend für Eckermanns Leben war seine Bekanntschaft mit Goethe. Die positive Resonanz aus Weimar veranlasste ihn, den fast vierundsiebzigjährigen Goethe am 10. Juni 1823 persönlich aufzusuchen.

Sein eigenes wichtigstes Werk, mit dem er berühmt wurde, sind die »Gespräche mit Goethe« in den letzten Jahren seines Lebens (1837 - 1848).

Johann Peter Eckermann starb am 3. Dezember 1854 krank und vereinsamt in Weimar.

Sein früherer Schüler, der spätere Großherzog Carl Alexander, sorgte für eine würdige Grabstätte in unmittelbarer Nähe der letzten Ruhestätte Goethes.