Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 mittags mit dem Glockenschlag zwölf, in der freien Reichsstadt Frankfurt am Main geboren.
Goethe war einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 18. Jahrhunderts.
Nach seinem Jura-Studium war Goethe am Reichskammergericht in Wetzlar tätig, wo er Charlotte Buff kennenlernte.
Der junge Goethe wurde bekannt durch das Drama »Götz von Berlichingen« (1773) und den empfindssamen Briefroman
»Die Leiden des jungen Werther« (1774), in der er die Begegnung mit der jungen Dame aus Wetzlar literarisch verarbeitete.
Dieser tragische Liebesroman machte den jungen Dichter mit 25 Jahren über Nacht im Land berühmt.
In Leipzig und Straßburg wurde Goethe zum führenden Dichter der literarischen Bewegung »Sturm und Drang« wie »Prometheus« oder dem Drama »Goetz von Berlichingen«.
1775 folgte Goethe einer Einladung an den Weimarer Hof durch den jungen Herzog Karl August.
Es begann eine vielseitige Tätigkeit an verantwortungsvollen Stellen, u.a. war Goethe Prinzenerzieher, Staatsrat und Minister, Geheimer Rat.
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Im November 1775 traf Goethe in Weimar ein, wo die ersten Monate ausgefüllt waren mit Festen und Lustbarkeiten aller art.
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1776 wurde er zum Geheimen Legationsrat mit Sitz und Stimme im Conseil ernannt. Er erhielt ein Gehalt von 1200 Talern.
Goethe wurde in viele Regierungsämter eingespannt, als Leiter der Kriegskommission, als Direktor des Wege- und Bergbaus, als Leiter der Finanzverwaltung usw.
Faktisch war er Kabinettschef (Ministerpräsident). Auch für private Dinge des Herzogs wurde Goethe eingespannt.
Goethe war fast immer verliebt, was sich auch in seinen Werken wiederspiegelt.
Es gibt kaum eine Station in Goethes Leben, dren Ursache nicht die Liebe war.
Überraschend ist hierbei allerdings, das goethe naben seinen Beschäftigungen mit der Lyrik, Juristerei, Malerei
sowie seinen naturwissenschaftlichen Studien und beruflichen Verpflichtungen überhaupt noch Zeit für die Liebe gefunden hat.
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