Anatole France-Biografie

Anatole France
Anatole France
französischer Schriftsteller (1844 - 1924)

Anatole France, eigentlich Anatole François Thibault, wurde am 16. April 1844 in Paris 1844 als Sohn eines Buchhändlers geboren.

Anatole France war ein bedeutender französischer Schriftsteller des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Sein Durchbruch gelang ihm 1881 mit dem Roman »Das Verbrechen«.

1889/90 entsteht Frances erster historischer Roman »Thaïs«. Er erzählt die im kosmopolitischen Alexandria des 4. Jahrhunderts spielende Geschichte eines asketischen christlichen Mönchs, der die heidnische Kurtisane Thaïs zu bekehren versucht, dabei aber selbst zu der Einsicht bekehrt wird, dass der Verzicht auf jegliche Sinnenfreude nicht gottgewollt sein kann.

Der autobiografisch gefärbte Roman »Die rote Lilie« von 1894 erzählt die Geschichte der schwierigen Liebe einer Bankiersgattin zu einem Künstler.

Im Ersten Weltkrieg bezog er, nachdem er anfangs noch als Friedensmahner aufzutreten versucht hatte, eine gemäßigt patriotische Position.

Nach dem Auszug der Kommunisten aus der Sozialistischen Partei Ende 1920 schlug er sich auf ihre Seite und war damit einer der ersten pro-kommunistischen Intellektuellen von Rang.

Die Insel der Pinguine Zu seinen bekanntesten Werken gehören »Die rote Lilie« (1894) und seine beiden berühmtesten Romane »Die Insel der Pinguine« (1908) und »Die Götter dürsten« (1912).

1921 erhielt France als vierter französischer Autor den Literatur-Nobelpreis. Im Vatikan in Rom dagegen wurde sein Gesamtwerk 1922 auf den Index gesetzt.

Zu seinem 80. Geburtstag 1924 wurde France mit Ehrungen überhäuft und bei seinem Tod noch im selben Jahr mit einem Staatsbegräbnis ausgezeichnet.

Anatole France starb am 12. Oktober 1924 in Saint-Cyr-sur-Loire bei Tours.



    Anatole France-Romane

Die Insel der Pinguine
Die Insel
der Pinguine
Die rote Lilie
Die rote Lilie
Jeanne d
Jeanne d'Arc



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