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Hermann Hesse
deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877 - 1962)

Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 als Sohn des baltischen Missionars und Indologen und dessen Frau Marie in Calw, Württemberg, geboren. Hermann Hesse ist ein bedeutender deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Erzähler, Lyriker und Kritiker des 20. Jahrhunderts.

Schon in jungen Jahren begann Hesse als freier Schriftsteller und Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen, Bücher und Publikationen zu veröffentlichen.
Hesses frühe Werke standen noch in der Tradition des 19. Jahrhunderts: Seine Lyrik ist ganz der Romantik verpflichtet, ebenso Sprache und Stil des »Peter Camenzind«.

Zu seinen ersten Veröffentlichungen seines umfangreichen literarischen Schaffens gehören die Romane »Peter Camenzind« (1904) und »Unterm Rad« (1906), in denen Hesse jenen Konflikt von Geist und Natur thematisiert, der sein gesamtes Werk durchzieht.

Der literarische Durchbruch gelang ihm mit dem zivilisationskritischen Entwicklungsroman »Peter Camenzind«.

1912 verlies Hermann Hesse Deutschland und siedelte in die Schweiz nach Bern über.

Den Winter 1925/26 verbrachte er in Zürich. In einer seiner größten Lebenskrisen tanzte er sich auf Maskenbällen in einen "Rausch aus Wein, Geselligkeit, Geschlecht, Tanz, Musik" und fand den Gegensatz zu seiner zurückgezogenen Tessiner Existenz als anregend.

Hermann Hesse gilt als deutschsprachiger Literat und Autor von Weltruf.
Sein Werk wird bestimmt von dem Gegensatz Geist und Leben und unterliegt in seinen späteren Werken starken Einflüssen durch die indische Philosophie. Seine stark autobiografisch geprägeten Romanwerke beschreiben den Menschen im existenziellen Konflikt mit seiner Umwelt und einer Kultur im Umbruch.

Der Literaturnobelpreisträger des Jahres 1946 ist heute im Ausland der meist gelesene Autor deutscher Sprache des 20. Jahrhunderts, sein literarisches Werk findet ungebrochen Verbreitung auf der ganzen Welt.

Das Glasperlenspiel Zu seinen bekanntesten Werken gehören »Peter Camenzind« (1903), »Unterm Rad« (1906), »Siddhartha« (1922), »Der Steppenwolf« (1927), »Das Glasperlenspiel« (1943).

Der Steppenwolf Alle Werke Hesses sind sehr stark autobiografisch geprägt und schildern die Stationen, Episoden und Brüche seines wechselvollen Lebens. Besonders offensichtlich ist sie in seinem Roman»Der Steppenwolf«, der geradezu exemplarisch für den "Roman der Lebenskrise" stehen kann.

»Der Steppenwolf« erzählt die Geschichte von Harry Haller, der sich in völliger Entfremdung von seiner bürgerlichen welt eine geniale, "eine unbegranzte Leidensfähigkeit herangebildet" hat.
Weltoffenheit, Toleranz und Humanität prägten das Werk und den Charakter Hermann Hesses. Nicht zuletzt für sein großartiges Spätwerk wurde ihm 1946 der Nobelpreis für Literatur verliehen.

Kirche von Montagnola im Tessin Über 40 Jahre seines Lebens verbrachte Hesse in seiner Wahlheimat Schweiz. Bereits 1919 lies er sich Montagnola nieder, einem Dorf in der Nähe von Lugano am Luganer See.

Hermann Hesse starb am 9. August 1962 in seiner Wahlheimat in Montagnola im Schweizer Kanton Tessin. Seine letzte Ruhestätte fand der Dichter auf dem Friedhof von San't Abbondio in Gentilino.



Hermann Hesse: Sein Leben und sein Werk (suhrkamp taschenbuch)
Hermann Hesse
Sein Leben und
sein Werk


»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne«: Die Lebensgeschichte des Hermann Hesse
»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne«
Die Lebensgeschichte
des Hermann Hesse


Hermann Hesse Sein Leben in Bildern und Texten
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    Hermann Hesse-Werke

Siddharta
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Der Steppenwolf
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Das Glasperlenspiel
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Narziß und Goldmund
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Unterm Rad
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Liebesgedichte
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