Immanuel Kant-Biografie

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Immanuel Kant
deutscher Philosoph und Aufklärer (1724 - 1804)

Immanuel Kant wurde 22. April 1724 in ostpreussischen Hauptstadt Königberg geboren.

Immanuel Kant war ein berühmter deutscher Philosoph des 18. Jahrhunderts, ein bedeutender Philosoph und liberaler Denker der Aufklärung. Kant war ein eleganter und geistreicher Gentleman, der eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben seiner Heimatstadt Königsberg spielte. Man nannte Kant den "eleganten Magister". Er war ein ungemein beliebter Universitätslehrer, charmant und kontaktfreudig, von Freunden umgeben, gern auf Gesellschaften. Die bis zur Karikatur verzerrten Klischees vom pedantischen Leben Kants treffen allenfalls seine späten Jahre.

Stadtansicht von Königsberg Das Königsberg der damaligen Zeit war geprägt von kaufmännischem Geist, Ordensstaat, von protestantischer Geistlichkeit und aufklärerischem Geist.

Nach Abschluss des Studiums 1746 verdiente Kant sich für neun Jahre seinen Lebensunterhalt als Hauslehrer.

Immanuel Kant Kant betrieb Philosophie im Zeichen der Aufklärung. Unter dem Begriff 'Aufklärung' verstand Kant den Weg des Menschen aus seiner sebstverschuldeten Unmündigkeit. Allerdings verband Kant die Aufklärung nicht mit dem Interesse der Bevölkerung und setzte die Aufklärung nicht in Relation zu den bestehenden Institutionen und dem absolutistischen Staat.

Schwerpunkte seiner Philosophie waren die Themen Ethik, Logik und Metaphysik.

1770 wurde er Professor für Logik und Metaphysik an der »Albertina«, der Universität von Königsberg, an welcher er von 1786 und 1788 auch Rektor war.

Der aufklärerische Philosoph Kant untersuchte die Möglichkeit und Grenzen menschlicher Erkenntnis und begründet philosophisch eine neue Ethik und Metaphysik. Kant sagte, dass der Mensch die Welt, wie er sie wahrnimmt, mit Begriffen füllt.

Kernpunkt seiner Ethik ist der »kategorische Imperativ«, der verallgemeinerbare Prinzipien für das sittliche Handeln fordert.

Seine Aufklärung verfolgte einen metaphysischen Ansatz und war eine Aufklärung der reinen Anschauung. Kants theoretischer Ansatz zur Begründung der Metaphysik ist der Beweis der Existenz Gottes. Kant versuchte, zu beweisen, dass alle bisherigen Beweise für die Existenz Gottes nicht tragfähig sind, und entwickelt eine eigene Version des ontologischen Gottesbeweises, die diesen Mängeln abhelfen soll.

Für Kant war Kritik die Bedingung der Möglichkeit menschlichen Denkens. Kant wurde bekannt für seine Kritiken: »Kritik der reinen Vernunft« (1781) über das Denken und Erkennen, »Kritik der praktischen Vernunft« (1788) über das Wollen und Handeln sowie die »Kritik der Urteilskraft« (1790) über die Zweckmäßigkeit in Kunst und Natur. Die »Kritik der reinen Vernunft« ist das erkenntnistheoretische Hauptwerk des deutschen Philosophen Immanuel Kant. Sie kennzeichnet einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie. Die reine praktische Vernunft ist nach Kant das Vermögen, aus Gründen zu handeln, die nicht auf interessegeleiteten Motiven beruhen und ohne Bezug auf die Erfahrung erhoben werden.

Mit seinem Hauptwerk »Kritik der reinen Vernunft« von 1781 begründete er die neue idealistische Erkenntnistheorie. Zwar geht er von einer Welt der Dinge an sich aus, über die wir jedoch nichts auszusagen vermögen, da wir sie nur so wahrnehmen, wie sie uns die Formen der reinen Anschauung und die Kategorien des Verstandes liefern.

Die »Kritik der reinen Vernunft« ist die Gründungsschrift für den deutschen Idealismus von Fichte, Hegel und Schelling.

Die »Grundlegung zur Metaphysik der Sitten« (1785) ist die erste grundlegende Schrift Kants zur Ethik, die er im schon recht hohen Alter von 61 Jahren veröffentlichte, nachdem er zuvor seine theoretische Philosophie mit der »Kritik der reinen Vernunft« formuliert hatte. In dem Werk verfolgt Kant das Ziel, eine Moralphilosophie zu entwerfen, die allein auf Überlegungen der reinen Vernunft beruht und deren Prinzipien weder aus einem metaphysischen Weltbild noch aus der von zufälligen Einflüssen bestimmten Erfahrung abgeleitet sind.

Die kantsche Vernunft als das transzendentale überindividuelle Ich enthält die Idee eines freien Zusammenlebens der Menschen, in dem sie zum allgemeinen Subjekt sich organisieren und den Widerstreit zwischen der reinen und empirischen Vernunft in der bewußten Solidarität des Ganzen aufheben. Es stellt die Idee der wahren Allgemeinheit dar, die Utopie.

Seine Werke waren Kritiken der reinen Anschauung, jedoch keine Anleitungen für moralisches und ethisch motiviertes Handeln. Die Kantische Philosophie ist eine Weltanschauung der menschlichen Perspektive. Kants Lehre gipfelt in den Sätzen: die Wissenschaft vermittelt keine absoluten Einsichten in das Weltgeschehen, sondern menschliche Einsichten; die Welt des Menschen ist Vorstellung, über diese hinaus kann er nicht blicken; alles, was er erkennt, ist wahr nur inbezug auf menschliche Erkenntnisformen; wie weit er immer ausholen mag: den Rahmen, den sein Geist der Außenwelt aufzwängt, vermag er nicht zu entrinnen. Der erkennende Mensch, nicht die Außenwelt und nicht die Gesamtheit der gegebenen Natur, bezeichnet das Schlußglied der Kantischen Gedankenkette, seines Denkens letzte Instanz.

Die praktische Moral von Kant kommt nicht ohne Metaphysik aus, sie ist dem Alltag abgewandt. Kant führte die religiöse Gläubigkeit nicht auf kirchliche Bevormundung („Pfaffenbetrug“) zurück, sondern auf die Scheu, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Immanuel Kant war ein Philosoph, der zum Moralisieren neigte. Er war wie Wilhelm von Humboldt zwar ein beeindruckender, aber unpraktischer liberaler Denker. Von ihnen führt kaum ein Weg ins alltägliche Handeln.

Kant lebte und lehrte Zeit seines Lebens in Königsberg und gilt als sog. »Stubengelehrter«.

Immanuel Kant Grabmal Der Königsberger Philosoph Immanuel Kant starb am 12. Februar 1804 in seiner Heimatstadt. Das Grabmal Immanuel Kants befindet sich am Königsberger Dom.




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