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Oskar Kokoschka
Oskar Kokoschka
österreichischer Maler, Grafiker und Dichter
(1886 - 1980)

Oskar Kokoschka wurde am 1. März 1886 in Pöchlarn in Niederösterreich als Sohn eines Goldschiedes geboren.
Durch seinen Vater, einen Goldschmied, der aus einer alten Künstlerfamilie stammte, fand er schon früh einen Zugang zur Kunst.

Oskar Kokoschka war ein bedeutender österreichischer Maler, Grafiker und Dichter des 20. Jahrhunderts.
Er war ein bedeutender Vertreter der Wiener Moderne, ein Humanist und zudem ein Kritiker politischer wie gesellschaftlicher Missstände.

Oskar Kokoschka war Maler, hat aber auch Dramen geschrieben und Bühnenbilder und Kostüme entworfen. Der Architekt Adolf Loos hat ihn gefördert, die Liaison mit Alma Mahler hat ihn berühmt gemacht.

Gefördert von Mentoren wie Karl Kraus, Alfred Loos und Gustav Klimt eroberte er Anfang des 20. Jahrhunderts die Wiener Kunstszene und fand schnell zu seinem eigenen Stil.

Oskar Kokoschka Er war einer der bedeutendsten Vertreter des Expressionismus, den er bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts auslebte. Oskar Kokoschka war der wildeste Maler seiner Generation und galt als "Oberwildling".

Oskar Kokoschka war ein bedeutender Vertreter des Expressionismus. Er malte wilde, expressionistische Bilder.

1917 siedelte er nach Dresden über. Von 1919 bis 1926 hatte er eine Professur an der Kunstakademie in Dresden inne, von der er bereits 1924 freigestellt wurde.

Nach seinem plötzlichen Ausscheiden aus der Akademie unternahm der Maler ausgedehnte Reisen durch Europa, Nordafrika und Gebiete um das östliche Mittelmeer, die ihn zu zahlreichen Städteporträts und Landschaftsbildern inspirierten.

Ab 1933 beabsichtigte er, fest in Wien zu leben, doch nach dem Tod seiner Mutter (1934) sah er sich durch die politischen Ereignisse in Deutschland und Österreich gezwungen, im selben Jahr nach Prag zu flüchten, wo er auch seine spätere Frau Olda Palkovská kennenlernte.

Die Nationalsozialisten konnten mit dem Expressionismus als Kunstrichtung und seiner wilden Malerei nichts anfangen und diffamierten Kokoschka als "Entartetster unter den Entarteten", der Maler galt als Hitlers "Kunstfeind Nummer 1".

Seine Kunst wurde von den Nationalsozialisten als "entartet" eingestuft und verboten. Während der Nazi-Zeit ging er ins Exil, womit auch die Wanderschaft des Weltbürgers Kokoschka begann. Oskar Kokoschka lebt von 1938 bis 1953 in England.

Nach dem Krieg wurde er Kunstprofessor in Dresden.

Nach der Verkündung der Mobilmachung in der Tschechoslowakei im Mai 1938 flüchtete Oskar Kokoschka erneut nach Großbritannien, da seine Werke von den Nationalsozialisten als entartete Kunst diffamiert und aus den Museen entfernt wurden.

Die Bilder des Expressionisten waren der pathetische Ausdruck, seine impulsiven Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Seine kraftvollen Bilder besitzen mitunter eine rauschhafte Farbigkeit.

Kokoschka war ein Ästhet und Wegbereiter der Moderne. Die Bilder des Expressionisten waren der pathetische Ausdruck, seine impulsiven Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Kokoschkas Bilder waren geprägt durch den leidenschaftlichen Drang, den Dingen in kraftstrotzenden Farben eine Gestalt zu geben. Sie besitzen mitunter eine rauschhafte Farbigkeit.

Kraftvolle dynamische Bilder waren sein Markenzeichen, kontroverse Bühnenstücke seine Leidenschaft. Nichts hielt ihn davon ab, politische wie gesellschaftliche Missstände zu kritisieren.

Er schuf neben Portraits und Landschaften zahlreiche Städtebilder von Hamburg, Dresden, Berlin, Salzburg und verfasste mehrere expressionistische Dramen.

Oskar Kokoschka entwickelte im Alter einen freundlich-impressionistischen Stil.

Nach vielen Wanderjahren fand der Maler eine neue Heimat in Villeneuve am Genfer See, wo er von 1953 bis 1980 lebte.

Oskar Kokoschka starb am 22. Februar 1980 in Montreux, Schweiz.




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