Gottfried Wilhelm von Leibniz-Biografie

Gottfried Wilhelm von Leibniz
Gottfried Wilhelm von Leibniz
deutscher Philosoph und Universal-Gelehrter
(1646 - 1716)

Gottfried Wilhelm von Leibniz wurde am 1. Juli 1646 als Sohn eines Rechtsgelehrten in Leipzig geboren.

Gottfried Wilhelm von Leibniz war ein bedeutender Philosoph und Gelehrter des 17. Jahrhunderts. Der adelige Wissenschaftler Leibniz gilt als der letzte grosse Universalgelehrte und als eine große Schöpfergestalt deutschen Geistes.

Er gilt als der universale Geist seiner Zeit und war einer der bedeutendsten Philosophen des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts. Leibniz sagte über sich selbst: „Beim Erwachen hatte ich schon so viele Einfälle, dass der Tag nicht ausreichte, um sie niederzuschreiben.“

Er entwickelte als Mathematiker unabhängig von Isaac Newton die Differential- und Integralrechnung und vollbrachte bedeutende Forschungen und Arbeiten als Philosoph, Theologe, Historiker und war zeitweise auch als Diplomat tätig.
Auf ihn geht die Gründung der Akademie der Wissenschaften in Berlin zurück.

1672/73 vollendete Leibniz Arbeiten an einer Rechenmaschine mit Staffelwalze für die vier Grundrechenarten und wurde Mitglied der Londoner „Royal Society“. Das von Leibniz weiter entwickelte duale Zahlensystem legte den Grundstein für die rechnergestützte Informationstechnologie des 20. Jahrhunderts.

Er hatte einen starken Einfluss auf die nachfolgenden Aufklärer, die klassische deutsche Philosophie, den deutschen Idealismus und die Literatur der Klassik.

Gottfried Wilhelm von Leibniz starb am 14. November 1716 in Hannover.