Mao Tse-Tung-Biografie

Mao Tse-Tung

Mao Tse-Tung wurde am 26. Dezember 1893 in Shaoyang in der Provinz Hünan geboren. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst als Dorflehrer.

Mao Mao Tse-Tung war seit 1921 in der kommunis-tischen Partei tätig, vor allem als Organisator von Bauernverbänden. 1934/1935 war er der Führer der Verbände auf dem Langen Marsch quer durch China auf dem Weg nach Norden.

1947/1948 kämpfte Mao gegen Tsiang und eroberte das chinesische Festland.
Seine Revolution war erfolgreich, weil er die Unterstützung der Landbevölkerung gewinnen konnte.

1949 war er als Revolutionsführer einer der Mitbegründer der Volksrepublik China. Mao Tse-Tung war von 1949 bis 1954 Vorsitzender der Zentralen Volksregierung.

Mao Tse-Tung Am 1. Oktober 1949 rief Mao auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" die Volksrepublik China aus. Die national-chinesische Kuomintang-Regierung unter Tschiang Kai-Tschek wurde damit nach langem Bürgerkrieg abgelöst.

In den ersten drei Jahren nach der Gründung der Volksrepublik wurde die Volkswirtschaft wiederhergestellt. Nach der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft, des Handwerks und der kapitalistischen Industrie- und Handels unternehmen in den drauffolgenden Jahren 1953 bis 1956 wurde die Hauptrolle des Gemeineigentums an Produktionsmitteln in der Volkswirtschaft festgelegt.

Mitte der 50er Jahre hat sich Mao gewandelt. Er verlor die Fähigkeit, zuzuhören. Damals fingen auch die Verfolgungen der Intellektuellen an. Er ist der Arroganz der Macht erlegen und hat sich von ihr korrumpieren lassen.

Mao setzte gigantische soziale Umbrüche und Umwälzungen in Gang, deren Ausgang völlig ungewiss waren: 1958 den "Grossen Sprung nach vorn", der eine gewaltige Hungersnot auslöste und die Kulturrevolution.

Als Vorsitzender der kommunistischen Partei bestimmte er fast 30 Jahre bis zu seinem Tod diktatorisch die Geschicke der Volksrepublik. Von 1954 bis 1958 war er zugleich Staatspräsident.

Während seiner Herrschaft starben über 70 Milionen Menschen an den Folgen seiner ausbeuterischen Wirtschaftspolitik und durch staatliche Verfolgung während der Kulturrevolution.

Mao veröffentlichte neben Arbeiten zum Marxismus-Leninismus auch Lyrik. Bekannt wurde er im Westen auch durch seine »Mao-Bibel«, eine Sammlung von seinen wesentlichen Aussprüchen.

Der Revolutionsführer Mao Tse-Tung starb am 9. September 1976 in Peking.





Mao
Mao

von Jung Chang, Jon Halliday

Jung Chang, einst selbst begeisterte Rotgardistin, demaskiert gemeinsam mit ihrem Mann, dem britischen Historiker Jon Halliday, Chinas Revolutionär als lüsternen Massenmörder.



    Mao Tse-Tung-Bücher

Mao
Mao
von Jung Chang, Jon Halliday
Mao
Mao
Mao Tse-tung
Mao Tse-tung
Mao II.
Mao II.
Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung.
Worte des
Vorsitzenden Mao Tsetung
Wo Mao zu Hause ist. Polittourismus in Shaoshan
Wo Mao zu Hause ist. Polittourismus in Shaoshan



  Maoismus


Noch heute bezieht sich die offizielle Leitidee des staatlichen Handelns in China auf Mao.
Der Maoismus beruft sich auf die Schriften von Marx und Engels.
Die wesentlichen Elemente des Kommunismus verschmolz Mao mit traditioneller chinesischer Kultur, wie z.B. des Konfuzianismus.

Vor 30 Jahren begann der Wirtschaftsreformer Deng Xiaoping mit einer vorsichtigen Öffnung der kommnistischen Planwirtschaft.

Vom Maoismus und seiner Lehre ist heute in China nichts übrig mehr geblieben.
Heute ist China weder sozialistisch noch Marktwirtschaft. Geblieben ist die zentrale Macht der Kommunistischen Partei, die sie gegen alle demokratischen Bestrebungen verteidigt.




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