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Novalis
deutscher Schriftsteller und Dichter
(1772 - 1801)

Novalis - sein bürgerlicher Name war Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg - wurde am 2. Mai 1772 auf dem Familiengut Oberwiederstedt (heute Wiederstedt) nahe Hettstedt als Sohne eines Salinendirektors geboren. Friedrich von Hardenberg war das zweite von elf Kindern der Familie.

Novalis war ein bedeutender Dichter der Romantik des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

Novalis begeisterte sich schon früh für alles Schöngeistige, insbesondere die Dichtung, wovon seine vielen Jugendgedichte (Jugendwerk 1788-1791) ein lebendiges Zeugnis ablegen.

1790 begann der von Gottfried August Bürger beeinflußte Novalis in Jena das Studium der Jurisprudenz. Dort machte er auch die Bekanntschaft des ihn nachhaltig prägenden Friedrich Schiller, dessen Geschichtsvorlesung er hörte und dessen Rat er folgte, einem »ernsten« Beruf den Vorrang vor der Dichtung zu geben.

Novalis hatte viele Talente: er war Jurist, Bergwerksdirektor und Philosoph. Bekannt wurde er als ein bedeutender Dichter der Frühromantik.

In den Werken von Novalis spiegelt sich die romantische Sehnsucht nach dem Ursprünglichen, dem Phantastischen, dem Ahnungsvollen, nach der Kindheit, nach der Philosophie und Religion wieder.

Nach dem Besuch des Luthergymnasiums in Eisleben bezog Friedrich von Hardenberg als Student der Jurisprudenz 1790 die Universität Jena, wo er die Bekanntschaft Friedrich Schillers machte und zu den Studenten gehörte, die ihn während einer schweren Erkrankung im Jahre 1791 pflegten.

Im Herbst übersiedelte er nach Leipzig, wo er an der Universität neben Jura auch Philosophie und Mathematik belegte. In Leipzig machte er auch die Bekanntschaft Friedrich Schlegels.

Zu seinen bekanntesten Werken gehören der Roman »Heinrich von Ofterdingen«, »Hymnen an die Nacht« und seine Fragmente »Blüthenstaub« und »Die Lehrlinge zu Sais«.

In dem Roman »Heinrich von Ofterdingen« schickt er seinen Helden auf eine lange Reise in exotische Länder immer auf der Suche nach der geheimnisvollen blauen Blume. Die "blaue Blume" symbolisiert die romantische Sehnsucht nach dem Ursprünglichen, dem Phantastischen, dem Ahnungsvollen, nach der Kindheit, nach der Philosophie und Religion usw.

Für die Veröffentlichung der Fragmentsammlung »Blüthenstaub« im Athenäum wählte er das Pseudonym Novalis.

Seit August des Jahres 1800 erkrankte Novalis an Schwindsucht. Novalis starb am 25. März 1801 in Weißenfels.

Novalis' Schriften wurden erst nach seinem Tode veröffentlicht. Sie erschienen erstmals 1802 und wurden von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck herausgegeben.




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