Wladimir Putin-Biografie

Wladimir Putin
Wladimir Putin
russischer Politiker (* 194 )

Wladimir Putin wurde am 7. Oktober 1952 als Sohn eines Fabrikarbeiters in Leningrad geboren.

Wladimir Putin ist ein bekannter russischer Politiker und amtierender Präsdient Russlands. Er ist seit dem 7. Mai 2012 Präsident der Russischen Föderation.

Dasselbe Amt hatte er bereits von 2000 bis 2008 innegehabt. Von 1999 bis 2000 und erneut von Mai 2008 bis Mai 2012 war Putin Ministerpräsident Russlands. Zwischen 2008 und 2012 war er Vorsitzender der Partei »Einiges Russland«.

Wladimir Putin hat seit seinem Amtsantritt im März 2000 Russland radikal verändert. Ob Pressefreiheit oder Unabhängigkeit der Justiz - ein autoritäres, "neo-sowjetisches" Russland ist entstanden.

Putin absolvierte zunächst ein Jura-Studium an der Universität Leningrad. Von 1975 bis 1982 war er KGB-Offizier in der ersten Hauptabteilung (Auslandsspionage). Zu seinen frühen KGB-Pflichten zählte auch das Unterdrücken von Dissidenten-Tätigkeiten in seiner Heimatstadt.

1984 bis 1985 besuchte er die KGB-Hochschule in Moskau. Putin war ab 1985 in der DDR, hauptsächlich in Dresden, in nachgeordneter Funktion tätig.

Putin nutzte für seinen Aufstieg auch seine aus dem Kreis russischer Politiker herausragenden Kenntnisse des Auslandes, die er als KGB-Mann in der DDR von 1985 bis 1990 gewonnen hatte.

Putins Macht gründet sich auf dem mächtigen Apparat des Geheimdienstes, dem er entstammt. Er regiert wie ein Zar, nur effektiver. Die zaghaften demokratischen Ansätze nach dem Ende des Kommunismus hat er erstickt: Die Opposition ist mundtot gemacht, prominente Kritiker wie Anna Politkowskaja oder Alexander Litwinenko wurden ermordet.

Putins Russland ist eine gespaltene Gesellschaft, beherrscht von einer handvoll Oligarchen. Eine dünne Oberschicht wird unermesslich reich, wenn sie Putin folgt. Wenn nicht, landet sie im Gefängnis, wie der früher so reiche und mächtige Michail Chodorkowski. Wladimir Putin ist schnell bei der Hand mit politischen Prozessen.

Wladimir Putins Beliebtheit in Russland wird meist mit der Erholung der russischen Wirtschaft nach dem Zusammenbruch in den Jahren 1998 und 1999 unter Jelzin erklärt. Die Jahre der Präsidentschaft Putins sowie die Zeit seiner anschließenden Tätigkeit als Ministerpräsident waren von einer spürbaren wirtschaftlichen und sozialen Erholung Russlands sowie einer Verbesserung grundlegender makroökonomischer und demographischer Kennzahlen gekennzeichnet.

Im März 2009 griff Michail Gorbatschow, der frühere Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), die Partei Einiges Russland und ihren Vorsitzenden Wladimir Putin ungewöhnlich scharf an. Putins Partei bestehe laut Gorbatschow aus „Bürokraten und der schlimmsten Version der KPdSU“. Außerdem äußerte er, dass in Russland weder Parlament noch Justiz richtig frei seien.



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