Helmut Qualtinger-Biografie

Helmut Qualtinger
österreichischer Schauspieler und Kabarettist
(1928 - 1986)

Helmut Qualtinger wurde am 8. Oktober 1928 in Wien geboren.

Helmut Qualtinger war ein österreichischer Schauspieler und Kabarettist des 20. Jahrhunderts.

Seine Karriere begann nach dem Zweiten Weltkrieg. Qualtinger arbeitete nach dem Krieg als Journalist und hatte erste Auftritte als Kabarettist. Es folgen ab 1947 weitere Auftritte im Studio der Hochschule in Wien und in der Kabarett-Revue »Die Grimasse«. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte er aber schon im Mai 1945 als selbsternannter Kulturkommissar.

1949 hatte sein erstes Theaterstück »Jugend vor den Schranken« in Graz Premiere. In den Jahren bis 1960 arbeitete er vor allem an verschiedenen Kabarett-Stücken mit dem namenlosen Ensemble.

Helmut Qualtinger arbeitete auch als Schauspieler und spielte in zahlreichen Filmen mit.

1961 trat Qualtinger in »Der Herr Karl« als Feinkostmagazineur auf und schafft damit seinen Durchbruch im deutschen Sprachraum. Sein »Herr Karl« arbeitet im Keller eines Lebensmittelladens und erzählt einem imaginären Mitarbeiter von seinem Leben vor, während und nach dem Krieg. Zusammen mit Carl Merz erschuf Qualtinger eine Schreckensfigur, die ihm in Österreich viele Feinde und sogar Morddrohungen einbringt; so offen hat vor ihm noch niemand den Durchschnittsbürger als Mittäter entlarvt und dargestellt. Aber ungeachtet seiner unerquicklichen Züge war der »Herr Karl« durchaus sympathisch und gerade kein Antiheld.

Helmut Qualtinger feierte im Nachkriegs-Österreich durch seine provokanten Auftritte grosse Erfolge. Er galt als eher schonungsloser Kritiker des gemeinen Mannes denn als Kritiker der Mächtigen.

Quasi ein Genie. Helmut Qualtinger Ab den 1970er Jahren verstärkte Qualtinger seine schriftstellerische Tätigkeit und ging vermehrt auf Lesetourneen. Neben und vor allem nach seinen Kabarettzeiten spielte er unzählige Theater-, Film- und Fernsehrollen, zuletzt den Remigio da Varagine in »Der Name der Rose« von Umberto Eco an der Seite von Sean Connery.

Während der Aufnahmen zum Film »Der Name der Rose« wurde er ernsthaft krank. In den letzten Filmszenen musste häufig unterbrochen werden, da er unter starken Schmerzen litt. »Der Name der Rose« war sein letzter Film.

Helmut Qualtinger starb am 29. September 1986 in seiner Heimatstadt Wien.



  H. Qualtinger-Werke

Quasi ein Genie. Helmut Qualtinger
Quasi ein Genie.
Helmut Qualtinger
Travniceks gesammelte Werke
Travniceks
gesammelte
Werke
Der Herr Karl <br>u.a. Texte für das Theater
Der Herr Karl
u.a. Texte


    Helmut Qualtinger-Hörbücher

Best of. Audiobook. 2 CDs.
Best of. 2 CDs.
Die letzten Tage der Menschheit
Die letzten Tage
der Menschheit.
Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk, 3 Audio-CDs
Die Abenteuer des
braven Soldaten Schwejk.
Helmut Qualtinger singt Schwarze Lieder, 1 Audio-CD
Helmut Qualtinger
singt
Schwarze Lieder.
1 Audio-CD
Brettl vor m Kopf 1953. CD. Lebendige Vergangenheit

Brettl vor'm Kopf 1953.CD.
Lebendige Vergangenheit.
Adolf Hitler Mein Kampf, 2 CD-Audio.
Adolf Hitler 'Mein Kampf'. 2 CD-Audio



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