Sophokles-Biografie

Sophokles
Sophokles
griechischer Tragödiendichter (496 - 406 v. Chr.)

Sophokles wurde 496 v. Chr. in Athen geboren.

Sophokles war ein bedeutender griechischer Tragödiendichter im 4. Jahrhundert v. Chr.
Er war nicht nur Dramatiker, er war auch Staatsmann und eine Art Priester.

Sophokles war neben Aischylos und Euripides einer der großen Tragödiendichter im antiken Griechenland. Dort war das Theater im 6. Jahrhundert bei religiösen Festspielen entstanden.

Das Athener Theater, das als Ursprung der Tragödie gilt, erlebte gerade seine Blütezeit und brachte bedeutende Tragödiendichter wie Aischylos, Sophokles und Euripides hervor.

Die Dichter stellten in ihren Stücken dem Chor immer mehr Solisten gegenüber, bis schließlich eine dramatische Handlung entstand.

Sophokles entwickelte die Tragik aus dem Charakter seiner Helden, die in ihrem edlen Wollen an den Fügungen höherer Mächte und inneren Konflikten zerbrechen.
Von seinen 130 Stücken sind sieben Exemplare erhalten.

In Sophokles berühmtestem Stück »Ödipus« blendet sich der Kölnig, als er seinen Irrtum erkennt.

In Sophokles Alterswerk »Antigone« hält einzig die Tochter von König Ödipus ihm die Treue.

Die Tochter des unglücklichen Ödipus gilt in Sophokles' Tragödie »Antigone« als ideale Vertreterin der "abendländischen Humanität" in ihrem Widerstand gegen eine unmenschliche Staatsräson.

Sophokles' antike Tragödie »Antigone« wurde von vielen Dramatikern, wie z.B. Jean Anouilh, Bertolt Brecht, Rolf Hochhuth und George Tabori, neu interpretiert.

Zu den bekanntesten Tragik-Werken gehören »Antigone«, »König Ödipus« u. »Elektra«.

Der Athener Dichter Sophokles starb 406 v. Chr. in Athen.