Franz Werfel-Biografie

Franz Werfel
Franz Werfel
österreichischer Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker
(1890 - 1945)

Franz Werfel wurde am 10. September 1890 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie im deutsch-böhmisch-jüdischen Milieu in Prag geboren.

Franz Werfel gilt als bedeutender österreichischer Erzähler, Lyriker und Dramatiker des 20. Jahrhunderts.

Franz Werfel war während seines Studiums mit den Dichtern Franz Kafka und Max Brod befreundet. Nach dem Wehrdienst wurde er Verlagslektor und begründete mit Walter Hasenclever und Kurt Pinthus die Sammlung »Der Tag« (1913-1931).

Ab 1917 lebte er als freier Schriftsteller in Wien. Werfel avancierte in den zwanziger Jahren zu einem der meistgelesensten deutschsprachigen Autoren.

Noch 1937 mit dem östereichischen Verdienstkreuz ausgezeichnet, musste er nach dem Anschlusss Österreichs 1938 das Land verlassen. 1938 emigrierte Werfel nach Frankreich und floh 1940 in die USA.

Franz Werfel schrieb zahlreiche Romane und Dramen. Neben ekstatisch-visionärer Lyrik schrieb der Expressionist Novellen, Dramen und Romane. Im Stil des historisch-politischen Realismus schuf er sein bedeutendstes Werk »Die vierzig Tage des Musa Dagh« (1933), das den Massenmord der Türken an den christlichen Armeniern schildert.

Zu seinen bekanntesten Roman-Werken zählen »Der veruntreute Himmel« (1939), »Das Lied von Bernedette« (1941), »Jakubowsky und der Oberst« (1944).
Als Dank für das Wunder seiner Rettung aus Frankreich schrieb er "Das Lied der Bernadette" (1941).

Franz Werfel starb am 26. August 1945 in Beverly Hills.




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