Bernhard Wicki-Biografie

Bernhard Wicki
Bernhard Wicki
schweizer Schauspieler und Regisseur (1919 - 2000)

Bernhard Wicki wurde am 28. Oktober 1919 in St. Pölten, Niederösterreich, geboren.

Bernhard Wicki war ein bekannter österreichischer Schauspieler und Regisseur des 20.Jahrhunderts.
Da der Vater von Wicki Schweizer war, besaß er auch die Schweizer Staatsangehörigkeit.

1938 ging er an die Staatliche Schauspielschule Berlin, wo er bei Gustav Gründgens seine Ausbildung machte. Im Jahr darauf wurde er wegen seiner Mitgliedschaft in der Kommunistischen Jugend und der Teilnahme an einer Malklasse des Dessauer Bauhauses zu einer zehnmonatigen Haftstrafe im KZ Sachsenhausen verurteilt.

Sein schauspielerisches Debüt beim Theater gab Wicki 1940 als Faust in Goethes »Urfaust«. In den folgenden Jahren spielte er an den großen Theatern von Wien, Bremen und Zürich.

Bernhard Wicki 1950 debütierte er in seiner ersten Filmrolle in »Junges Herz voll Liebe«. Später war er Darsteller in vielen Filmen, u. a. in »Die letzte Brücke« (1954) und »Es geschah am 20. Juli« (1955).

Regisseur Bernhard Wicki 1958 führte Bernhard Wicki erstmals selbst Regie in einem Film, der Dokumentation »Warum sind sie gegen uns?« (1958). International berühmt wurde er 1959 mit einem Schlag durch seine erste Regiearbeit in dem Antikriegsfilm »Die Brücke«.

Auch in den 60ern und späteren Jahren spielte Bernhard Wicki in mehreren Film mit, u.a. »Die Nacht« (1960) und »Deine Zärtlichkeiten« (1969).

1983 spielte er in dem Film »Eine Liebe in Deutschland«. 1984 spielte er in dem Roadmovie »Paris, Texas« unter der Regie von Wim Wenders mit.

Sein letzter Film als Regisseur war das »Das Spinnennetz« (1989) nach dem gleichnamigen Roman von Joseph Roth.

1996 erhielt er den Helmut-Käutner-Preis.

Bernhard Wicki starb am 5. Januar 2000 in München.
Er wurde auf dem Nymphenburger Friedhof in München beigesetzt.




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