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Pablo Picasso
Pablo Picasso
spanischer Maler (1881 - 1974)

Pablo Picasso wurde am 25. Oktober 1881 als Sohn eines Malers und Zeichenlehrers in Malaga in Südspanien geboren.

Pablo Picasso war ein bedeutender spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts und Vertreter der modernen Kunst. Gleichzeitig war er Begründer der Stilrichtung Kubismus.

Der vielseitige Künstler Picasso erschuf in seinem Leben als Maler, Bildhauer und Grafiker ein umfangreiches Gesamtwerk, welches durch die Vielseitigkeit der künstlerischen Ausdrucksformen besticht.

Bereits als Kind begann Picasso unter der Anleitung seines Vaters zu malen. Da dieser ebenfalls von Beruf Maler war, schaffte sein Sohn Pablo ohne Mühe sein Kunststudium. Als 20jähriger zeigte er erstmals in einer Ausstellung seine Werke.

Picasso, der Sohn eines Malers und Zeichenlehrers besuchte die Kunstschule in Barcelona, zeitweilig auch in Madrid und ließ sich 1904 in Paris nieder.

Picasso kam 1895 mit 13 Jahren nach Katalonien. Er studierte Kunst an der Kunstschule Llotja de Barcelona, an der auch sein vater unterrichtete.

Er lebte seit 1904 fast ständig in Paris und seit 1946 in Mougins in Südfrankreich.

In seinem äußerst vielseitigen Werk treten alle Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts auf, vom Realismus bis hin zur Abstraktion.

Zu seinen Motiven gehören von Harlekinen, Akrobaten, Musikanten, kubistische Portraits, Kinderbilder und Stilleben.

Das Werkprinzip Picassos war es, Bildformen abzuwandeln und "compterhaft auszuprobieren". In dem er "beinahe compterhaft alles ausprobierte", ließ Picasso eine ständig wechselnde Formenwelt wie in einem Film an sich vorüberziehen.

Wenn der Maler fand, auf eine Art allein sei Nichts Gültiges auszusagen, dann galt es, rastlos zu variieren, sich selbst zu widersprechen, die Kunst in ihre Möglichkeiten aufzulösen.

Picasso war der geborene Erfinder und entwickelte auch die Collage-Technik.

Sein "papier collé" war eine Methode, aus bestehenden banalen Elementen neue Welten zusammenzusetzen. Er schuf Formen, die es nie zuvor in der Natur oder der Kulturgechichte gegeben hatte.

Picasso entwickelte zusammen mit Georges Braque in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg den Kubismus.

Für Picasso waren vor allem die Werke von Paul Cézanne, der gesagt hatte: »Alles in der Natur formt sich nach Kugel, Kegel und Zylinder.« richtungsweisend.

Obwohl er grossen Erfolg mit der Blauen und Rosa Periode hatte, suchte Picasso 1907 mit dem Kubismus den radikalen Bruch.

1907 malte Picasso das erste kubistische Bild und wurde so mit seinem Freund Georges Braque richtungsweisend für den Kubismus. In den Bildern ist das Organische (Kopf, Körper) zugunsten geometrischer Formen aufgelöst.

Während des Krieges handelten seine Bilder immer mehr vom Tod. Der Künstler zog sich in die Einsamkeit zurück und widmete sich in seinen letzten Jahren vor allem seinen Keramikarbeiten.

Als das bekannteste seiner Bilder ist das Gemälde “Guernica” zu nennen. Es zeigt in abstraktem Stil Kriegszenen und er schuf es als Reaktion auf die Zerstörung der baskischen Stadt Guernica im spanischen Bürgerkrieg. Das Bild ist heute im Museo del Prado in Madrid zu sehen.

Sein Spätwerk war ein Exorzismus des Todes und der verschwindenden Zeit. Er tat alles, um den Tod durch sein besessenes Arbeiten zu kompensieren.

Picasso malte mit einer expressiven Wut und sprengte alle Maßstäbe. Nie zuvor und nie danach gab es ein solch furioses Alterswerk.

Picasso hinterlies einen reichen Fundus an Bildern, Zeichnugnen, Druckgraphiken und Skulpturen. Das Gesamtwerk Picasso umfasst mehr als 15.000 Gemälde, Zeichnungen und Keramiken.

Nachtfischer Zu seinen bekanntesten Werken gehören »Sitzende Frau«, »Guernica«, »Nachtfischer«.

Picasso hatte zu Lebzeiten so gut wie keine Ausstellungen, seine Bilder hingen nicht in Museen. Seine erste Retrospektive fand im Jahr 1966 statt.

Picassos Leben hatte Flair. Der Künstler war so schillernd wie seine Bilder. Er stand für Kunst unf Skandal, Erotik und Affäre, Liebe und Hass. Geld und Glamour.

Picasso war ein Maler mit einer ausgeprägten politischen Seite. Nach Spanien kehrte der Maler nicht mehr zurück, er starb zwei Jahre vor Diktatator Franco.

Pablo Picasso starb am 22. April 1974 auf Schloß Vauvenargues in der Provence. Seine letzte Ruhestätte fand er im Garten des Schlosses unter einer schweren Bronzestatue.
Er liegt begraben mit seiner Frau auf Schloß Vauvenargues bei Aix-en-Provence.

Als Picasso tot war, stellte sich erst heraus, welch einen Picasso-Sammlung er selbst gehortet hatte, es war die grösste und nebenbei die beste.




Internet

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Pablo Picasso-Museum (ES)
Geburtshaus Picassos in Malaga



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