Jean-Paul Sartre-Biografie

Jean-Paul Sartre
französischer Philosoph und Schriftsteller (1905 - 1974)

Jean-Paul Sartre wurde am 21. Juni 1905 als Sohn des Marineoffiziers Jean-Baptiste Sartre in Paris geboren.

Jean-Paul Sartre war ein bedeutender französischer Philosoph, Schriftsteller und Dramatiker des 20. Jahrhunderts und wichtigster Vertreter des französischen Existenzialismus.

Der politisch engagierte Verfasser zahlreicher Romane, Erzählungen, Dramen, Essays und philosophischer Werke gilt als Vordenker und Hauptvertreter des Existentialismus und als der repräsentative französische Intellektuelle des 20. Jahrhunderts.

In den 40er Jahren schrieb er seine bekanntesten Dramen.
1942 schrieb er sein philosophischen Hauptwerk »L'Être et le néant« (»Das Sein und das Nichts«).

1943 wurde sein Drama »Die Fliegen« im besetzten Paris uraufgeführt.
Das Drama sollte zum Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht aufrufen.

Jean-Paul Sartre Jean-Paul Sartre lehrte als Professor für Philosophie an der Pariser Universität Sorbonne. Er gilt als der bedeutendste Vertreter der Denkrichtung des französischen Existenzialismus. In den Nachkriegsjahren war Sartre der tonangebende französische Intellektuelle.

Mit seinen philosophischen Schriften, Essays, Romanen und Dramen wurde Jean-Paul Sartre zum führenden Vertreter des französischen Existentialismus. Sein Grundgedanke: "Der Mensch ist zur Freiheit verdammt"

Jean-Paul Sartre Sein Werk »L'Être et le néant« und der Essay »L'Existentialisme est un humanisme« von 1946 galten als Hauptwerke der neuen, hauptsächlich von ihm geschaffenen Philosophie des Existenzialismus, dessen Kernaussage ist, dass der Mensch durch den Zufall seiner Geburt in die Existenz "geworfen" ist und aktiv selbst versuchen muss, dem Leben einen Sinn zu geben.

Sartre sieht das Indivduum zu absoluter Freiheit verurteilt, worauf er seine Ethik des »engagement« und der politischen Verantwortung gründet. Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das Indivduum ist nur sich selbst gegenüber verantwortlich.

Er schrieb zahlreiche Dramen, Essays, Filmbücher und Romane. Seine bekanntesten Dramen sind »Die Fliegen« und »Die schmutzigen Hände«. Sartres philosophisches Hauptwerk ist das »Sein und das Nichts«.

1964 veröffentlichte er seine Autobiographie »Die Wörter« und mutierte damit zum französischen Klassiker.

Er veröffentlichte zahlreiche Novellen über die Selbstentfremdung und Entpersönlichung des Menschen.

Sartre lehnte 1964 die Verleihung des Literatur-Nobelpreises ab.

Sartre betrachtete es als seine Aufgabe, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren. Der politisch engagierte Philosoph stand, wie Simone de Beauvoir, Simone Signoret und Yves Montand der französischen KP nahe, doch war er gegen jede Art von politischem Machtverhalten, lehnte alles Diktatorische kategorisch ab.

Nach den Mai-Unruhen 1968 wurde er von 1970 bis 1973 Weggefährte der französischen Maoisten. Bis zuletzt setzte er sich für die Entrechteten dieser Welt ein, wie 1979 mit Raymond Aron für die Kampagne "Ein Boot für Vietnam".

Jean-Paul Sartre starb am 15. April 1980 in Paris.



    Jean-Paul Sartre-Werke

Das Sein und das Nichts
Das Sein und
das Nichts
Entwürfe für eine Moralphilosophie
Entwürfe für
eine Moralphilo-sophie
Der Existentialismus ist ein Humanismus und andere philosophische Essays 1943 - 1948.

Der Existentialis-mus
ist ein Humanismus
Der Ekel
Der Ekel
Die Transzendenz des Ego. Philosophische Essays 1931 - 1939.
Die Transzendenz des Ego. Philosophische Essays 1931 - 1939.


    Jean-Paul Sartre-Werk

Wahrheit und Existenz.
Wahrheit und
Existenz
Der Pfahl im Fleisch.
Der Pfahl im Fleisch
Der Aufschub.
Der Aufschub
Die letzte Chance
Die letzte Chance
Geschlossene Gesellschaft
Geschlossene
Gesellschaft
Das Spiel ist aus
Das Spiel ist aus
Baudelaire
Baudelaire



    Jean-Paul Sartre-Biografien

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Jean-Paul Sartre zur Einführung
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zur Einführung
Sartre - Philosophie als Lebensform
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als Lebensform





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