Kurt Tucholsky-Biografie

Kurt Tucholsky
deutscher Journalist, Satiriker und Schriftsteller
(1890 - 1935)

Kurt Tucholsky wurde am 9. Januar 1890 in Berlin als Sohn eines jüdischen Kaufmannes geboren.
Kurt Tucholsky war ein berühmter Journalist, Publizist, Schriftsteller und Satiriker während der Weimarer Zeit des 20. Jahrhunderts.

Kämpferischer Pazifist ("Soldaten sind Mörder") oder republikzersetzender Deutschenhasser? Sensibler Lyriker oder polarisierender Agitator? Bundesgenosse der Kommunisten oder Kritiker des Stalinismus? Erfolgreicher Kabarett-Dichter oder politischer Pamphletist? Mann mit "eiserner Schnauze und goldenem Herzen" oder "entlaufender Bürger"? "Jüdischer Antisemit" (Gershom Scholem) oder eine tiefverletzte "jüdische Seele".

Er studierte zunächst Jura und promovierte 1915 zum Dr.jur., aber er wusste damals schon, dass er eher zum Satiriker taugte.

Kurt Tucholsky war ein bekannter deutscher Journalist und Schriftsteller und ein satirisch-politischer Publizist des 20. Jahrhunderts. Der Schriftsteller und Publizist griff mit spitzer Feder die gesellschaftlichen Verhältnisse in der Zeit der Weimarer Republik an. In der Nachfolge von Heine und Börne rieb sich Tucholsky an der deutschen Politik. Die Sorge um das Vaterland führte zu einer Kritik an der Politk der noch jungen Weimarer Republik.

Seit 1924 lebte Tucholsky überwiegend im Ausland, als Korrespondent und freier Schriftsteller in Paris und seit 1929 in Schweden. Mit der Machtübernahme der Nazis verlor Tucholsky sein Publikum, seine Bücher wurden verbrannt und der Autor ausgebürgert. Im schwedischen Exil fühlte sich Tucholsky einsam und isoliert.

Im Ausland entfremdete sich Tucholsky immer mehr von seiner Heimat, die erkaum noch kannte.

In den Aufsätzen der von ihm mitherausgebenen Zeitschrift "Weltbühne" attackierte er wütend und persiflierte geistreich die Justiz, das Militär und die Kirche in der Weimarer Republik sowie alles Bürgerliche. Weitere beliebte Themen seiner schnellen Feder waren auch das Vaterland und die Metropole Berlin.

Der Schriftsteller Tucholsky verfasste aber auch Romane mit abgewandelten romantischen Liebesvorstellungen. Zu seinem literarischen Hauptwerken zählen seine nur vordergründig leichten Liebesgeschichten »Rheinsberg« (1912) und »Schloss Gripsholm« (1931).

»Schloss Gripsholm« (1931) spiegelt ein von den Zeitereignisssen unberührtes Ferienidyll in Schweden.

Tucholsky publizierte unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel.

Kurt Tucholsky Kurt Tucholskys literarische Stärken liegen in den kleinen Literaturgattungen, wie dem Gedicht, Chanson, Feuilleton oder der Satire. Seine Werke benutzte er, um seine linksliberalen Ideen zu verbreiten. Im Focus seiner Kritik erschienen das Beamtentum, Nationalismus, die Justiz oder der Militarismus. Kurt Tucholsky war ein Vorkämpfer für den Sozialismus.

Zu seinen bekanntesten Werken gehören »Rheinsberg« (1912), »Schloss Gripsholm« (1931), »Schnipsel«.

Tucholsky übte als Autor der »Weltbühne« starken Einfluss auf die Entwicklung des modernen Feuilletons aus.

Kurt Tucholsky starb am 21. Dezember 1935 im schwedischen Exil in Göteborg durch Selbstmord.
Begraben liegt Tucholsky in Mariefried bei Gripsholm, unweit von Stockholm. Die Sorgen hatten ihn eingeholt.

Der satirisch-politische Publizist gilt als ein Pessimist mit Herz.



    Kurt Tucholsky-Werke

Schloss Gripsholm
Schloss
Gripsholm
Rheinsberg
Rheinsberg
Rheinsberg
Rheinsberg
Rheinsberg
Rheinsberg
Ungelebtes Leben
Unser unge-
lebtes Leben
Schnipsel
Schnipsel
Sprache ist eine Waffe
Sprache ist
eine Waffe
Gedichte
Gedichte



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  Kurt Tucholsky Schloss Gripsholm


Kurt Tucholsky zeigte 1912 mit seiner nur vordergründig leichten Liebesgeschichte »Rheinsberg« und 1931 mit »Schloss Gripsholm«, dass die schwerelose Liebe auch eine dunkle Seite in sich trägt un dass sie alles andere als selbstverständlich ist.
Beim Lieben schwingt da immer auch Trauer mit.




Internet

Tucholsky-Biografie - Rowohlt
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