Heinrich Heine wurde am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf geboren.
Er machte um dieses Datum viel Schnokus, weil er der Erstgeborene des anbrechenden 19. Jahrhunderts sein wollte.
Heinrich Heine war ein berühmter Dichter des 19. Jahrhunderts, der als Liebeslyriker und Spötter begann und sich später als politischer Dichter etablierte.
Heine war ein Exzentriker, der sich selbst für den größten deutschen Lyriker hielt.
Der lyrische Dichter Heine gilt als verspäteter Romantiker.
Über Heines Leben und seinem geistigen Schaffen liegt etwas von der tiefen Tragik einer zwiespältigen Menschennatur.
Man kann ihn für einen verspäteten Romantiker halten, der jedoch zugleich die feinsinnigen Gedanken eines neuen Zeitalters der Aufklärung
in streitbare Verse und volkstümliche Leicer formte.
Durch seine spöttische Dichtung als Kritik der politischen Verhältnisse seiner Zeit gilt Heine als einer der Begründer der modernen Literatur.
Der junge Heine wurde durch seine Liebeslyrik bekannt.
Heine wurde schon als junger Dichter durch seine Liebeslyrik bekannt.
In seiner Dichtung ging der Liebeslyriker Heine von der Romantik aus, ohne selbst Romantiker zu sein.
In spätromantischen Gedichten verbindet er Empfindungsreichtum mit Ironie und Satire.
Später verspottete er als politischer Dichter in seiner scharfzüngigen lyrischen Dichtung die Obrigkeit des reaktionären Metternichen Regierungssystems.
Seine politischen und zeitkritischen Schriften stecken voll bissiger Ironie.
Heine wetterte mit spitzer Feder und spöttischer Ironie gegen die reaktionäre Regierung.
Heines spöttisch-ironische Versdichtung brachte ihn in Konflikt mir der Obrigkeit, die ihn der Zensur unterlegen wollte.
Dieser Konfikt führte dazu, dass Heine schliesslich nach Frankreich auswanderte und ins Exil ging.
Die Thronbesteigung des Bürgerkönigs Louis Philippe im Jahre 1830 war ihm willkommener Anlaß, in die prachtvolle französische Hauptstadt zu ziehen,
wo er freier atmen konnte und schon einen Namen hatte. In Paris kam er jedoch zu spät an. Die Juli-Revolution von 1830 war seit zehn Monaten vorbei.
Nach der Juli-Revolution von 1830 wetterte Heine mit spitzer Feder gegen den Geist der Restauration, der das Land erfasste und mit seinem obrigkeitsstaatlichem Geist zunehmend lähmte.
Heine lebte seit 1831 in Paris und arbeitete als Feuilletonist. Er hatte aber immer wieder starkes Heimweh.
In Paris, wo er von 1831 bis 1856 ausharrte, ereilte ihn die Berühmtheit.
Ein Vierteljahrhundert - bis zu seinem Tod - zog er als unruhiger Geist von einer Pariser Adresse zur nächsten.
Doch die Heimat lässt ihn nicht los: »Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht«,
dichtete er.
Mit dem Patriotismus - so notiert Heine schließlich schwerkrank in seiner Matratzengruft - sei das eine ganz eigene Sache:
"Das Wesen des Frühlings erkennt man erst im Winter und die deutsche Vaterlandsliebe beginnt an der deutschen Grenze".
Einmal kehrte er noch nach Deutschland zurück, um seine kranke Mutter in Hamburg zu besuchen.
Aus den Stationen seines Reiseberichtes durch das obrigkeitsstaatliche Vaterland ab Oktober 1843 entstand das lyrische Versepos »Deutschland, ein Wintermärchen« (1844).
Durch seine meisterhaft in Spottversen geübte scharfsinnige Zeitkritik an dem Geist der Restauration stieg er zu einem der Hauptvertreter des »Jungen Deutschland« auf.
Seit 1848 litt Heine an einer siechen Krankheit, der Rückenmarkschwindsucht, die ihn bis zum Ende seines Lebens bettlägerig werden lies.
Nach ersten Lähmungserscheinungen verschlechtert sich sein Gesundheitszustand rapide. Er schreibt in den Folgejahren vom Krankenbett aus.
Das Bett, an das er in den letzten Lebensjahren gefesselt wurde und das seine Heimstatt wurde, bezeichnete er ironisch als »Matrazengruft«.
Der verspätete Romantiker starb nach langer Bettlägerigkeit am 17. Februar 1856 in der Matrazengruft seines Exils in Paris.
Die Beerdigung auf dem Montmartre-Friedhof, zu der von seinen berühmteren Bekannten nur Alexandre Dumas père und Théophile Gautier erschienen,
verlief nach seinen schriftlich hinterlassenen Wünschen.
Sein Verhältnis zu Deutschland und seinem Obrigkeitsstaat blieb stets zweispältig.
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