Herbert George Wells-Biografie

Herbert George Wells
Herbert George Wells
britischer Schriftsteller (1866 - 1946)

Herbert George Wells wurde am 21. September 1866 in Bromley in der englischen Grafschaft Kent geboren.

Herbert George Wells war ein berühmter britischer Schriftsteller, Historiker und Soziologe des 20. Jahrhunderts.

Wells gilt als Pionier der Science-Fiction-Literatur. Er beschäftigte sich mit der Entwicklung der victorianischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

1895 veröffentlichte H.G. Wells seine düstere Utopie »Die Zeitmaschine«, die Geschichte eines Forschers, der sich eine Maschine baut, mit der er in die Zukunft reist, wo sich alles zum vermeintlichen Übel gewendet hat.

War of the Worlds Sein berühmtestes Werk ist der Science-Fiction-Roman »Krieg der Welten« (1898). In dem frühen Science-Fiction-Roman greifen Marsianer Grossbritannien an, um die rohstoff- und wasserreiche Erde zu erobern.

Im Jahr 1901 veröffentlichte er sein utopisches Werk »Die ersten Menschen auf dem Mond«.

Herbert George Wells Wells wollte seine Landsleute mit seinen düster-utopischen Werken aus ihrer victorianischen Selbstgerechtigkeit aufschrecken, Kritik am Imperialismus üben und vor blinden Fortschrittsoptimismus warnen.

Wells, der auch Historiker und Soziologe war, hatte seine größten Erfolge mit den beiden Science-Fiction-Romanen »Der Krieg der Welten« und »Die Zeitmaschine«.

Obwohl Wells in Deutschland vor allem für seine Science-Fiction-Bücher bekannt ist, hat er auch zahlreiche realistische Romane verfasst, die im englischen Sprachraum nach wie vor populär sind.

War of the Worlds Auf seiner letzten USA-Reise im Jahre 1940 traf er auf den jungen Orson Welles, der am 30. Oktober 1938 seinen Roman vom »Krieg der Welten« zu einem Hörspiel adaptiert und damit eine Massen-Panik in New York und anderen Städten an der Ostküste ausgelöst hatte.

Herbert George Wells starb am 13. August 1946 in London.



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