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Joseph von Eichendorff
Joseph von Eichendorff
deutscher Dichter und Schriftsteller (1778 - 1857)

Joseph von Eichendorff wurde am 10. März 1778 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor in Oberschlesien als Sohn des preußischen Offiziers und Freiherrn geboren.

Joseph von Eichendorff war ein bekannter deutscher Schriftsteller, Dichter und Erzähler des 19. Jahrhunderts. Er gilt als der bedeutendste Dichter der Hochromantik. Er machte die Romantik in alle Volksschichten populär.


Eichendorff begann etwa um 1800, Gedichte zu schreiben. Das erste, 1803 in den Schlesischen Provinzblättern veröffentlichte, zusammen mit seinem Bruder verfasste Gedicht dokumentiert eine wenig romantische Seite der Wirklichkeit, mit der zur damaligen Zeit jede Familie meistens mehrmals konfrontiert wurde und was schon im Titel anklingt Am frühen Grabe unseres Bruders Gustav (der mit sechs Jahren gestorben war).

1808 unternahm er eine Bildungsreise, die ihn nach Paris und Wien führte. 1809 kehrte er nach Lubowitz zurück, um dem Vater bei der Verwaltung der Güter in Oberschlesien zur Seite zu stehen.

Heinrich Kleist Im Winter 1809/10 fand sich Eichendorff im Universitätsbetrieb an der neugegründeten Universität in Berlin wieder. Hier hörte er Fichte und traf mit Arnim, Brentano und Kleist zusammen. Im Sommer 1810 setzte er dann das Studium der Rechte in Wien fort und schloss es 1812 ab.

1813 überstürzten sich die politischen Ereignisse. Eichendorff zog mit dem Lützowschen Freicorps in die Befreiungskriege gegen Napoleon. Von 1813 bis 1815 nahm Eichendorff als Lützower Jäger an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil.

1815 heiratete er eine Jugendfreundin Luise von Larisch in Breslau. 1816 begab er sich in den preußischen Staatsdienst, zuerst als Referendar in Breslau.

1821 wurde er zum katholischen Kirchen- und Schulrat zu Danzig, 1824 zum Oberpräsidialrat zu Königsberg ernannt. Mit den Diensten für etliche preußische Ministerien siedelte er dann 1831 nach Berlin über.

1841 wurde Joseph von Eichendorff zum Geheimen Regierungsrat ernannt. 1844 nahm der Beamte wegen Meinungsverschiedenheiten in Konfessionsfragen den Abschied und ließ sich pensionieren.

Von 1856 bis 1857 weilte er als Gast des Breslauer Erzbischofs Heinrich Förster auf dessen Sommerresidenz Schloss Johannisberg bei Jauernig.

Das Marmorbild Joseph von Eichendorff schrieb mehrere Romane und romantische Erzählungen. Zu seinen bekanntesten Romanen und Erzählungen gehören »Die Zauberei im Herbste« (1808) (Märchen), »Ahnung und Gegenwart« (1815), »Das Marmorbild« (1819), »Aus dem Leben eines Taugenichts« (1826), »Viel Lärmen um nichts« (1833), »Dichter und ihre Gesellen« (1834), »Das Schloß Dürande« (1836), »Unstern« (1839), »Die Entführung« (1839), »Eine Meerfahrt« (1841), »Die Glücksritter« (1841).

Seine literarische Themen sind Natur, Sehnsucht, Wander- und Lebensfreude. Sehnsucht und Heimweh waren die Themen, die er immer wieder bearbeitet hat. Ein häufiges und prägendes Motiv seiner Literatur ist das Wandern und die Wanderschaft.

Aus dem Leben eines Taugenichts. In seiner berühmten Novelle »Aus dem Leben eines Taugenichts« (1826) verbindet er kunstvoll Erzählung und Lied. Seine Novelle gilt als Höhepunkt und zugleich Ausklang der Romantik.

Sämtliche Gedichte und Versepen. Eichendorff schrieb zahlreiche Gedichte, die auch vertont und vielfach besungen wurden. Seine romantische Gedichte erzählen von wunderbaren Mondnächten, Waldesrauschen und dem kühlen Grund. Zu seinen bekanntesten Gedichten gehören »Der frohe Wandersmann« (1822) und »Das zerbrochen Ringlein« (1837).

25 Jahre lang hatte er als preußischer Beamter mit dem Verfassen von amtlichen Dokumenten zu tun. Aber seine Dichtung und sein literarisches Schaffen war mehr vom romantischen Geist seiner Zeit geprägt.

Der schlesische Dichter Joseph von Eichendorff starb am 26. November 1857 in Neisse.



   Joseph von Eichendorff-Werke

Sämtliche Erzählungen
Sämtliche Erzählungen
Aus dem Leben eines Taugenichts.

Aus dem Leben eines Taugenichts
Aus dem Leben eines Taugenichts.

Aus dem Leben eines Taugenichts
Sämtliche Gedichte und Versepen.
Sämtliche Gedichte
und Versepen
Gedichte. In chronologischer Folge.
Gedichte
Das Marmorbild
Das Marmorbild



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Aus dem Leben eines Taugenichts (1826)
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