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Konrad Adenauer
Konrad Adenauer
1. deutscher Bundeskanzler (1876 - 1967)

Konrad Adenauer wurde am 5. Januar 1876 als Sohn einer streng katholischen Beamtenfamilie in Köln geboren.

Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er gilt als der bedeutendste Vertreter der rheinischen Republik. Der geborene Rheinländer war politisch streng konservativ.

Konrad Adenauer Schon in der Weimarer Republik - damals war er noch Mitglied der katholischen Zentrumspartei - gehörte er als Kölner Oberbürgermeister zu den einflussreich-sten politischen Persönlichkeiten. Adenauer war von 1917 bis 1933 Oberbürgermeister von Köln.

Nach der Machtergreifung der Nazis wurde Adenauer seines Amtes als Oberbürgermeister enthoben und verlor wenig später auch das Amt als Präsident des Preussischen Staatsrates.

Während der Nazi-Zeit wurde der Zentrumspolitiker politisch durch die Nazis verfolgt und 1945 von den Amerikanern wieder als Oberbürgermeister von Köln eingesetzt.

Am 26. Juni 1945 erging in Berlin der Ausruf zur Gründung der CDU. In Berlin trat am 26. Juni 1945 die Christlich-Demokratische Union mit ihrem Gründungsaufruf an die Öffentlichkeit. Es war ein kühnes und eine vorausblickendes Vorhaben, eine Partei mit ganz unterschiedlichen Milieus zu gründen. Eine Partei für alle, eine Volkspartei zu gründen, war von Anfang an der Anspruch. Darin vereinigt waren ganz unterschiedliche soziele Milieus.

1949 wurde Adenauer zum Vorsitzenden des Parlamentarischen Rates gewählt, der im Auftrag der Alliierten das Grundgesetz erarbeite.

Konrad Adenauer 1949 wurde Konrad Adenauer zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Adenauer war von 1949 bis 1963 erster deutscher Bundeskanzler und von 1951 bis 1955 gleichzeitig auch Außenminister.

Bonner Parlament Konrad Adenauer war die Personifizierung der Bonner Politik der fünfziger und frühen sechziger Jahre. In seine 14-jährige Amtszeit fielen zahlreiche ausssenpolitische Weichenstellungen, darunter der Nato-Beitritt Deutschlands 1955, die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und der deutsch-französische Freundschaftsvertrag.

Konrad Adenauer

Adenauer war der erste Politiker, der den deutschen Nationalstaat aus der verstaubten nationalistischen Ecke geholt hat. Er setzte sich für die Westintegration ein und bemühte sich als Kanzler um eine Verbesserung der Stellung Deutschlands auf dem Weg der europäischen Einigung.

1955 führte Adenauer die Wiederbewaffnung der Bundeswehr ein, obwohl es noch gar keine Werte gab, die es zu verteidigen galt.

Der Antikommunist Adenauer trat in der Zeit des Kalten Krieges für die militärische Stärke des Westens ein und erreichte eine deutsch-französische Verständigung mit Staatspräsident de Gaulle.

Der Aufbau der sozialen Marktwirtschaft, die Aussöhnung mit den Franzosen und die Fokussierung deutscher Interessen auf Europa gehörten zu seinen politischen Leitlinien.

Aufsehen erregte Bundeskanzler Konrad Adenauer im September 1955 mit seinen Staatsbesuch in Moskau. Adenauer ging es um die Freilassung der letzten deutschen Kriegsgefangenen, der russischen Seite um die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Viel langes Taktieren der Delegationen war bei diesem Staatsbesuch nötig, um die Kriegsgefangenen schliesslich frei zu bekommen.

Bundeskanzler Konrad Adenauer wurde dreimal wiedergewählt (1953, 1957 und 1961) und blieb bis 1963 im Amt.
Zu seinen Stärken zählten rednerisches Talent, Überzeugungskraft und Durchsetzungsstärke.

Der Rheinländer sorgte dafür, dass Bonn zur Bundeshauptstadt der jungen Bundesrepublik wurde.

Nach verschiedenen Berichten im SPIEGEL über korruptionsverdächtige Geschäfte der Regierung, ließ der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß am 26. Oktober 1962 Rudolf Augstein und sieben andere Mitarbeiter unter Verdacht des Landesverrats festnehmen.

Die Festnahmen lösten eine Welle der Empörung aus, Strauß zog sich folglich der Affäre in die bayerische Landespolitik zurück, man sprach vom "Anfang des Endes" der Ära des Bundeskanzlers Konrad Adenauer. Adenauer trat nach der SPIEGEL-Affäre am Ende 1963 vom Amt des Bundeskanzlers zurück.

Danach schrieb er seine Memoiren in seienm Urlaubsdomizil Canobbio am Comer See.

Konrad Adenauer starb am 19. April 1967 im Alter von 91 Jahren in Rhöndorf bei Bonn.




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Konrad Adenauer. Die Biographie
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Adenauer, Der Staatsmann 1952-1967
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Die Adenauer-Ära. Grundlegung der Bundesrepublik.

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