Arthur Schopenhauer-Biografie

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Arthur Schopenhauer
deutscher Philosoph (1788 - 1860)

Arthur Schopenhauer wurde am 22. Februar 1788 in der Freien Hansestadt Danzig als Sohen eines angesehenen Kaufmamnes geboren.

Arthur Schopenhauer war ein deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer des 19. Jahrhunderts. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Philosophen und als ein Vertreter des Pessimismus und Wegbereiter des Existenzialismus.

Schopenhauer gilt in der Philosophie des 19. Jahrhunderts als Modernisierer. Das Ideal vom vernunftgeleiteten Menschen verwarf er und sprach dem triebgesteuerten Menschen den freien Willen ab. So wurde er auch zu einem Wegbereiter der Pychoanalyse.

Mitte des 19. Jahrhunderts galt Arthur Schopenhauer als grosser Modephilosoph. Das Miteinander des philosophischen Großversuches und geschliffenen Aphorismus in Form einer Lektüre haben ihn so überaus populär gemacht.

Im Jahre 1811 siedelte Schopenhauer nach Berlin über, in der Erwartung, an Fichte einen großen Geist und Philosophen kennen zu lernen. Doch fand er sich bald enttäuscht, und an die Stelle der Verehrung trat nun Geringschätzung und Spott.

Anfang 1819 erschien sein Hauptwerk »Die Welt als Wille und Vorstellung«.

Humboldt-Universität 1820 begann Schopenhauer an der noch jungen Berliner Universität zu lehren. Dabei kam es zu dem berühmten Streit mit den berühmten Philosophen Hegel. Schopenhauer setzte seine Vorlesungen zeitgleich mit denen Hegels an, hatte aber nur wenige Zuhörer, da die Studenten Hegel bevorzugten.

historische Stadtansicht von Berlin Bei Ausbruch einer Choleraepidemie in Berlin 1831 floh Schopenhauer - anders als Hegel, der ihr zum Opfer fiel - nach Frankfurt am Main, wo er sich auf Dauer niederließ.

Aphorismen zur Lebensweisheit 1851 erschienen die »Parerga und Paralipomena« (2 Bände) mit dem Hauptstück »Aphorismen zur Lebensweisheit«.

Schopenhauer war ein bedeutender Vertreter der Moralphilosophie. Er entwickelte Gedanken über die Grundlage der Moral und begründete die Ethik des Mitleids. Moralphilosophie, so Schopenhauer, soll dem Menschen nicht vorschreiben, was er zu tun hat. Es hat keinen Sinn, den Menschen belehren zu wollen, denn dieser wird vor allem vom Egoismus gelenkt und ist damit immun gegen philosophische oder theologische Belehrungen. Statt mit erhobenem Zeigefinger den Moralapostel zu spielen, setzt Schopenhauer auf die Beobachtung und Beschreibung des menschlichen Verhaltens.

Moralphilosophisch formulierte Schopenhauer im Unterschied zu Kant eine Mitleidsethik. Dabei fand er etwas in der menschlichen Natur, was einen kleinen Trostschimmer in sein pessimistisches Weltbild wirft: das Mitleid. Für Arthur Schopenhauer war das Mitleid die "allein echte moralische Triebfeder" und damit Grundlage der Ethik. Die Fähigkeit, das Leid anderer Menschen (oder auch Tiere) zu teilen, macht für Schopenhauer die wahre Grundlage der Moral aus.

Friedrich Nietzsche In seiner Philosophie betrachtet er den Willen als die zentrale Kraft der menschlichen Existenz - eine Vorstellung, die von Friedrich Nietzsche später übernommen wurde.

Schopenhauer gilt als Vertreter des Pessimismus, der das Leben als Leiden definiert.

Die Welt als Wille und Vorstellung. Zu seinen bekanntesten Werken gehören sein philosophisches Hauptwerk »Die Welt als Wille und Vorstelllung« (1819), »Ueber den Willen in der Natur« (1836) und die »Parerga und Paralipomena« (1851) mit den »Aphorismen zur Lebensweisheit«.

Schopenhauer bevorzugte einen aufgeklärten monarchischen Absolutismus, weil sich nur so die Menschen zügeln und regieren ließen. Er sprach von einem „monarchischen Instinkt im Menschen“.

Arthur Schopenhauer starb am 21. September 1860 in Frankfurt am Main. Seine letze Ruhestätte befindet sich auf dem Frankfurter Hauptfriedhof.




  Zur Philosophie von Arthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer

Unter dem Einfluss Platons und Immanuel Kants vertrat Schopenhauer in seiner Erkenntnistheorie die Position des Idealismus.

Schopenhauer beschritt jedoch innerhalb dieser Grundauffassung einen eigenen, subjektivistischen Weg („subjektiver Idealismus“) und lehnte die Geschichtsphilosophie Hegels ab.

Er vertrat als einer der ersten Philosophen des 19. Jahrhunderts die Überzeugung, dass der Welt ein irrationales Prinzip zugrunde liegt.

Sein metaphysischer Voluntarismus interpretiert die Welt als »Wille und Vorstelllung«.



    Arthur Schopenhauer-Werke

Die Welt als Wille und Vorstellung.
Die Welt als
Wille und Vorstellung.
Die Welt als Wille und Vorstellung.
Die Welt als
Wille und Vorstellung.
Schopenhauer und Die wilden Jahre der Philosophie
Schopenhauer und
Die wilden Jahre
der Philosophie.
Aphorismen zur Lebensweisheit
Aphorismen zur
Lebensweisheit
Parerga und Paralipomena I.
Parerga und Paralipomena
Schopenhauer für Gestresste.
Schopenhauer
für Gestresste


    Schopenhauer-Werke

Die Kunst, glücklich zu sein.
Die Kunst,
glücklich zu sein.
Die Kunst, mit Frauen umzugehen.
Die Kunst,
mit Frauen umzugehen.
Die Kunst, Recht zu behalten.
Die Kunst,
Recht zu behalten.
Über das Nitleid
Über das Mitleid.



Die Kraft des Lebens. 2 CDs
Die Kraft des
Lebens. 2CDs
Eristische Dialektik. CD
Eristische Dialektik. CD



Arthur Schopenhauer

Wir fühlen den Schmerz,
aber nicht die Schmerzlosigkeit;
wir fühlen die Sorge, aber nicht die Sorglosigkeit;
die Furcht, aber nicht die Sicherheit.





[   Arthur Schopenhauer-Zitate   ]




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